Übersetzen. Lektorieren. Korrigieren. Repeat.

Übersetzen. Lektorieren. Korrigieren. Repeat.

Jahresrückblick 2021

2021 ist fast vorbei, nur noch 2 Tage bleiben in diesem Jahr. Die verbringe ich sehr geschäftig an meinem Schreibtisch zu Hause mit einem Übersetzungsprojekt, das mich noch mal herausfordert. Zu verdanken habe ich das meiner Kollegin Britta Fietzke – wie überhaupt so viele Dinge in diesem Jahr. 

Mit der Grafidesignerin und Fotografin Anke Sundermeier habe ich das bisher größte Projekt meiner Selbständigkeit gestemmt. Nicht nur einmal haben wir uns gefragt, ob wir uns da nicht ein bisschen viel vorgenommen haben. Am Ende aber können wir stolz verkünden: Wir haben es geschafft. Mehr als 500 Seiten Unternehmenschronik – vom ersten Textentwurf des Kunden, über das Buchdesign bis zum gedruckten Produkt. Von Anke übrigens bekam ich in diesem Jahr auch die schönste Bewertung:

Krass dominiert hat natürlich das Jahr auch die geförderte Übersetzung des Romans “Jelgava 94” aus dem Lettischen, die ich für die Parasitenpresse gemacht habe. Derzeit läuft das Lektorat und schon im März 2022 soll das Ding erscheinen. Vorgestellt wird das Buch wahrscheinlich auf der Leipziger Buchmesse. Möglich war das nur durch die sehr großzügige Förderung von Latvian Literature an mich und den Verlag. 

Ein neues Format hat auf diesem Blog sein Zuhause gefunden: Jeden Monat erscheint hier ein Interview mit einer Person, die in irgendeiner Form mit Büchern zu tun hat. Den Anfang machte im November die Autorin und Unternehmerin Daria Nina, im Dezember folgte Texterin und Neuautorin Sarah Bauer. Besonders freue ich mich auf den Januar, denn da interviewe ich die wunderbare Trude Schneider von Literaturpower.

Im Selfpublishing-Segment gab es einige tolle Projekte in diesem Jahr und nicht wenige davon entstanden wieder in Kooperation mit Elisa Garrett. Ich mache das Lektorat, sie das Korrektorat –  oder andersherum. Aber wir haben uns erweitert. Neu dazugekommen ist Lily Magdalen, die mich ersetzte, als ich Anfang des Jahres gesundheitlich ausfiel, und Henry Brodersens Dritten Engel in die Spur brachte. 

Mit der Illustratorin Sabine Marie Körfgen haben wir eine lose Kooperation geschlossen. So landeten einige Kinderbücher bei uns, die Sabine illustriert hat. Das neueste aus dieser Reihe ist Nadine Seidels zweiter Teil rund um die Zahnfee Lambadu, das pünktlich zu Weihnachten doch noch erschienen ist. 

Und auch auf Social Media ging es rund. Auf meinem Zweitaccount @gothicreads gab es einige sehr schöne Leserunden rund um die düsteren Genres der Literatur. Unter anderem lasen wir The Year of the Witching, Mexican Gothic und den Klassiker Carmilla. Auch im nächsten Jahr wird es da sicher die ein oder andere Leserunde geben. 

Und 2022?

Das nächste Jahr also beginnt schon am Samstag und es wird nahtlos fortsetzen, was ich in diesem Jahr angefangen habe. Die Aufgabe heißt: Übersetzen, übersetzen, übersetzen. Am 15. Januar lauert schon die nächste Deadline. Danach geht es an Textproben aus den Werken von Andris Kupriss und Ramona Indriksone für zwei deutsche Verlage. Mit einigem Glück kann ich dann Ende Januar den nächsten Förderantrag stellen. Außerdem darf ich Mentorin sein im Translator’s Mentoring Program von Latvian Literature – zusammen mit Aiga Semeta, Sebastian Guggolz und Nadine Nau coachen wir Nachwuchsübersetzer*innen in 1:1-Trainings. Ich freue mich sehr darauf. 

 

Schon weit bis in den April 2022 reichen auch meine Aufträge für Lektorat vor allem im Selfpublishing. Im ersten Jahr wäre so etwas undenkbar gewesen – umso dankbarer bin ich für diese Situation heute. 

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