Übersetzen. Lektorieren. Korrigieren. Repeat.

„Sarah wants to be an author. So Sarah is gonna be an autor.“

Irgendwann im Jahr 2018 fand ich mich in einem Social-Media-Marketing-Seminar für Gründer*innen wieder. Mit mir im Raum saßen viele motivierte Menschen, die sich wie ich selbständig machen wollten und gespannt zuhörten. Nicht weit von mir entfernt saß eine junge Frau, die gelegentlich zu mir rüberblinzelte. Ich blinzelte zurück und mein Gehirn ging in den Dia-Modus: Woher kenn ich die nur? Einen halben Film später klickt es: Das ist doch Sarah! Die von Instagram!

Und sie war es wirklich: Sarah Bauer, Texterin, Fotografin und jetzt auch Autorin bei National Geographic – DEM Verlagshaus für wilde Reisegeschichten. Und wild war die Reise, die sie 2017 unternommen hat, wirklich: 13.000 Kilometer quer durch die USA, allein. Davon erzählt sie in ihrem Buch „Angst ist keine Ausrede“, das vor Kurzem bei National Geographic erschienen ist. 

**Update 10.01.2022*

Sarah war inzwischen auch Gast beim Podcast von Camper Style. Hier könnt ihr die Folge hören. Bist 16.1.2022 könnt ihr dort auch ihr Buch gewinnen!

Am Donnerstag, den 27.01.2022 liest Sarah außerdem im rosi in Gelsenkirchen aus ihrem Buch. Hier findet ihr alle Veranstaltungsinfos.

Sarah+Bauer_Angst_Ausrede
Vor kurzem ist „Angst ist keine Ausrede“ bei National Geographic erschienen – zu einem Zeitpunkt, als du schon kurz vorm Self-Publishing gestanden hast, hat der Verlag zugegriffen. Wer hat dein Buch zuerst gelesen, als es bei National Geographic erschienen ist?

Das ist eine gute Frage. Ich war beim Erscheinungsdatum in den USA und habe von da aus von meiner Familie und Freunden mitbekommen, dass sie es sich vorbestellt haben. Aber auch über Instagram haben mir einige Leute geschrieben, dass sie es sich sofort gekauft hätten. Ganz genau weiß ich das also gar nicht.

Porträt von Sarah Bauer
Sarah Bauer ist Texterin und Fotografin. Seit 2018 arbeitet sie selbstständig und seit 2019 betreibt sie zusammen mit ihrer Geschäftspartnerin die Agentur freigetextet. Die beiden schreiben vor allem im Bereich des Tourismusmarketing.
Wann bist du überhaupt auf die Idee gekommen, ein Buch zu schreiben?

Ich hatte schon immer Schreibwut. Bestimmt so lange, wie ich nach Amerika wollte. Ich habe mit 14-mal einen ganz schreckliches Teenager-Liebesdrama über eine Rockband geschrieben. Ich hoffe, das Manuskript ist zufällig zusammen mit dem Computer abgestürzt. Ich glaube, dass alle, die das Schreiben lieben oder für ein besonderes Thema brennen, gern einmal ein Buch veröffentlichen und im Buchladen stehen sehen würden. Meine Geschäftspartnerin hat mir allerdings erst letztens ein Diagramm geschickt, indem ich als „Idealistin und Pessimistin“ rauskam. Ich wusste also schon lange, dass ich unfassbar gern Autorin wäre, aber ich wusste auch, wie schwer und fast unmöglich das sein würde. Die Verlagswelt ist nämlich kein Ponyhof, wie du ja als Lektorin auch weißt.

Natürlich kamen nach meiner großen Reise alle möglichen Leute aus Familie, Freundeskreis oder Social Media und meinten: „Du solltest ein Buch darüber veröffentlichen!“ Da dachte ich mir: „Ja ja, oder im Lotto gewinnen, denn das ist wahrscheinlicher.“

 

Dann kam dieser seltsame Oktober 2018, in dem ich einen guten Freund in den USA besucht habe, den ich ein Jahr zuvor auf meiner langen Reise als Host kennengelernt hatte. Als wir irgendwann im Auto saßen und ich über die ganze Sache mit dem Buch schwafelte, sah er mich an und sagte: „Sarah wants to be an author. So Sarah is gonna be an author!“

 

Dieser Satz hat mich nie wieder losgelassen und war der Moment, in dem ich wusste, ich schreibe jetzt dieses verdammte Buch. Der gute Freund ist übrigens jetzt mein fester Freund. Aber nicht nur wegen dieses Ratschlags. 😉

Wie war die Zusammenarbeit mit National Geographic? Ist ein Buch etwas anderes, als z.B. Texte für die Reisebranche, für die du auch schreibst?

Die Zusammenarbeit war total easy und nett. Ich bekam die Vorgabe, wie viele Seiten und wie viele Fotos und eine Deadline von drei oder vier Monaten. Dann ging es los. Da ich das Buch ja grundsätzlich schon geschrieben hatte, war meine Aufgabe an dem Punkt, das Manuskript zu kürzen und die Übergänge wieder glatt zu machen. Was aber überraschend gut lief. Dann habe ich das Manuskript eines Tages final abgeschickt und mir mit meinem Freund einen Wein getrunken.

 

Wenig später war es dann im Lektorat von National Geographic – und leider nicht bei dir – und die Lektorin schrieb mir einige Wochen später, dass sie „nur ein paar Mal scheiße durch kacke ersetzen musste“ und das Buch sonst richtig gut fand und viel gelacht hat. Das war echt ein Megakompliment. Dann musste ich noch Bilder raussuchen, weil das Buch ja über 100 Fotos haben sollte, wobei die Endauswahl beim Verlag lag, und Bildunterschriften schreiben. Und dann war eigentlich auch schon Veröffentlichung.

 

Ein Buch ist auf jeden Fall etwas ganz anderes als ein Text für einen Kunden. Unsere Kundentexte für die Tourismusbranche sind natürlich eher PR-Texte für Reiseregionen, wo immer alles pittoresk und bezaubernd ist. In meinem Buch ist – wie meine Lektorin schon erkannte – auch mal ein bisschen „Scheiße“. Mein Schreibstil beruflich und privat ist tatsächlich ein bisschen day and night. Während ich im Job immer „sehr blumig“ unterwegs bin (sagt meine Geschäftspartnerin), schreibe ich auf meinem Blog und auch im Buch sehr ehrlich geradeheraus, immer ein bisschen ironisch und auch mal etwas frech und nachdenklich machend.

 

Für den Kunden wäre es dann: „Im bezaubernden Schwarzwald mit seinen dichten Tannen duftet es nach frischem Waldboden und Wanderslust.“ Im Blog oder Buch wäre es eher: „Boah, gar nicht so schwarz hier in diesen Büschen. Ich rutsche kurz zur Erheiterung des lokalen Gebirgstrupps auf dem matschigen Waldboden aus und beschließe, nächstes Mal vielleicht doch wieder nach Spanien zu fliegen.“

Deine Reise quer durch die USA hat viele Highlights, von denen du im Buch erzählst. Mit Sicherheit waren das nicht alle. Ist es dir schwer gefallen, auszuwählen? Gibt es etwas, dass du noch gern untergebracht hättest?

Ehrlich gesagt war mein Buch mal doppelt so lang, wie es am Ende geworden ist. Aber wenn man einen Verlag findet, dann hat man auch Vorgaben. Zum Beispiel eine begrenzte Seitenzahl. Am Ende tat es dem Buch aber auch glaube ich ganz gut, dass ich so viel rauswerfen musste, denn dann kam ich nicht in Versuchung, rumzulabern. Außerdem stand irgendwann „Angst ist keine Ausrede“ als Hauptthema fest. Ich hatte durchaus noch etliche lustige, peinliche oder fabelhafte Episoden im Manuskript, aber die hätten das Thema an sich nicht vorangebracht.

 

Ich habe aber überlegt, auf einer Lesung oder meinem Blog mal ein „lost chapter“ vorzustellen. Zum Beispiel über die unheimlichen Schmatzgeräusche auf einer einsamen Wüsten-Wanderung in der Dämmerung oder den Cheesecake-Overflow in einer Brauerei in St. Louis oder wie ich mit jemandem wegen einer Geschichte über Rosen ohne Eintritt aufs Expo-Gelände in Los Angeles gekommen bin.

Wandbild der Route66
Ein Teil ihrer Reise führte Sarah allein im Auto entlang der Route 66 – von Chicago bis nach Kalifornien.
Dein Freund kommt im Buch auch vor und ich habe beim Lesen gemerkt, dass eure Harmonie auch hier schon zwischen den Zeilen leuchtet. Euer Altersunterschied ist ja eher ungewöhnlich und wird sicher viel zu oft dumm kommentiert. Was ist dagegen das Schönste, was euch jemand anderes als Paar gewünscht hat?

Lieben Dank! 🙂 Zum Glück halten sich die dummen Kommentare bisher echt in Grenzen. Wenn mir jemand blöd kommen würde, würde ich aber auch gar nicht groß diskutieren. Im Englischen sagt man da sehr schön: „It is none of your business.“

 

Ich kenne inzwischen so einige Paare mit großem Altersunterschied über das Internet und war überrascht, wie viele es doch gibt. Das Schönste ist, wenn Menschen die Kostbarkeit unserer gemeinsamen Zeit verstehen und uns noch viele gesunde Jahre wünschen. Das klingt so banal, aber wenn man einen großen Altersunterschied hat, dann ist Zeit, gesunde Zeit, eines der wichtigsten Dinge und schönsten Wünsche.

Ist eine interkontinentale Fernbeziehung schwieriger als eine zwischen Hamburg und München?

Das glaube ich gar nicht mal. Ob eine Fernbeziehung kompliziert oder einfach ist, liegt aus meiner Sicht nur bedingt an der Kilometerzahl. Natürlich klingen 8.000 Kilometer dramatischer als 80 Kilometer. Aber für manche Menschen – und das kenne ich noch sehr gut aus der Studentenzeit – ist auch ein Zugticket für 20 Euro in die nächste Stadt schon eine enorme Ausgabe und Hürde. Andere können vermutlich alle zwei Wochen von München nach New York jetten. Abseits vom Finanziellen (Züge, Flüge, zwei Wohnungen, zwei Autos,…) spielen aber auch Zeit und Persönlichkeit mit rein.

 

Durch meine Selbstständigkeit habe ich die Freiheit, von beinahe jedem Ort der Welt aus arbeiten zu können. So kann ich mehrere Monate im Jahr zu meinem Freund, muss aber nicht auf mein Einkommen verzichten. Als Angestellte mit fünf Wochen Jahresurlaub würde das nicht gehen. Und dann ist eben noch immer die Frage, wie gut man psychisch mit den Abschieden, Unsicherheiten, wann man sich wiedersieht, und dem Alleinsein klarkommt. Bei Menschen, die schlecht allein sein können, schnell eifersüchtig werden oder sehr gegensätzliche Ansichten von Kontakt über WhatsApp, Telefon oder Skype haben (einer will alle fünf Minuten schreiben, der andere bloß einmal am Tag kurz telefonieren), kann eine Fernbeziehung auch bei 50 Kilometern schon echt schwierig werden.

 

Eine Sache, die bei einer interkontinentalen Fernbeziehung meist dazu kommt, ist eine andere Sprache und Kultur. Das kann natürlich zusätzlich noch zum Konflikt werden. Jetzt klinge ich schon wie eine UN-Diplomatin.

Du hast ein ziemlich lukratives Jobangebot für deine Reise abgelehnt und bist auch nach deiner Rückkehr nicht mehr lange in Unternehmen angestellt gewesen. Stattdessen hast du dich selbstständig gemacht. Wir beide wissen, dass gerade der Anfang schwierig ist und man nicht weiß, was morgen oder übermorgen ist. Was denkst du: Warum haben Menschen mit sicheren Jobs und Altersversorgung trotzdem größere Angst als die “Unversorgten”?

Als ich von der Reise zurückkam, habe ich mich erstmal direkt wieder auf Vollzeit-Festanstellungen beworben. Ich war damals im Marketing und der Pressearbeit unterwegs. Und der Grund dafür war simpel: “Weil man das so macht.” Weil die Eltern, Großeltern und Freunde auch immer in Vollzeit-Festanstellungen waren. Klar gab es irgendwo im Bekanntenkreis auch erfolgreiche Selbstständige … aber woah, das sind verrückte Menschen, die richtig was können oder Glück hatten – und sowas kann ich auf keinen Fall!

Das hab ich auch immer gedacht!

Die klassische Angst vor Dingen, die so groß und weit weg erscheinen, dass man sie lieber gar nicht erst anfasst. Doch dann fuhr ich zu meiner neuen Festanstellung und saß danach jeden Feierabend vollkommen fertig in der Tiefgarage vom Büro und dachte: Das bin nicht ich. Das war ich noch nie. Büro. Nine to five. Was mache ich hier? Was mache ich überhaupt hier bis zur Rente? Danach habe ich erstmal geheult.

 

Und dann habe ich mich erinnert, was ich auf meiner langen Reise alles gemeistert habe. Dinge, die ich für unvorstellbar hielt. Ängste, die ich für unbesiegbar hielt. Wie ich an jeder neuen Überwindung zehnfach gewachsen bin. Daraufhin habe ich dann Gründerseminare gegooglet und besucht. Dort waren plötzlich andere Menschen mit ähnlichen Geschichten. Die auch etwas ganz Neues wagen wollten. Menschen wie du. Das hat mich bestärkt, nicht allein zu sein. Ich habe angefangen, mich in Steuern, Businesspläne und Versicherungen für Selbstständige einzulesen. Und auf einmal gemerkt: Das ist alles kein Hexenwerk oder Glück, sondern tatsächlich machbar. Und so habe ich mich im Januar 2018 als freie Texterin und Fotografin selbstständig gemacht. Allerdings auch mit ein paar Ersparnissen und Kundenkontakten im Rücken, denn sonst wäre ich glaube ich schon nervös geworden. Wie du schon sagtest: Der Anfang ist immer schwierig und man weiß nicht, was morgen ist. Da ist kein sicherer Gehaltscheck am Monatsende mehr.

 

Nach bisher vier Jahren Selbstständigkeit kann ich jedoch sagen: Es hat geklappt. Und wie. Ich habe mehr Zeit, mehr Freiheiten und mehr Einkommen als je zuvor. Jetzt klinge ich wie von einer unseriösen Lotterie oder wie diese Menschen, von denen ich früher dachte, sie wären verrückt oder hätten einfach nur Glück gehabt. Aber Bullshit. Es ist möglich – mit professioneller Arbeit, Planung, Durchhaltevermögen und Humor. Und ich glaube, dass genau das der Grund ist, weshalb manche Menschen mit sicheren Jobs und Altersversorgung am Ende die größeren Ängste haben: Sie haben nie was gewagt und probiert. Sie haben nie erfahren, was alles möglich ist und wie sehr man dadurch wächst, wenn man sich etwas traut. Etwas wagen und es schaffen, gibt einem unfassbar viel Selbstvertrauen und baut enorm viele Ängste ab – im gesamten Leben und nicht nur in Bezug auf den Job. Aber wenn man immer nur auf Sicherheit geht, dann erscheint einem alles abseits davon mit der Zeit immer unheimlicher und fremder und unmöglicher.

Sarah Bauer am Grand Canyon
Typisch Sarah! Lebensfreude am Grand Canyon
Hast du heute mehr Hoffnungen als Ängste oder mehr Ängste als Hoffnungen?

Mehr Hoffnungen. Immer. Immer! Auch wenn ich manchmal platzen könnte oder etwas wirklich Schlimmes passiert. Wer die Hoffnung verliert, verliert den Lebensmut. Wer den Lebensmut verliert, hört auf zu leben. Ängste sind menschlich und deshalb vollkommen in Ordnung. Jeder hat Ängste. Auch der Türsteher am Metal-Club. Und wer das leugnet, der lügt. Ängste sind ja nicht nur Angst vorm Dunkeln oder Angst vor Hunden, sondern auch Angst, im Alter krank zu werden oder Angst, einen lieben  Menschen zu verlieren.


Wenn ich sage „Angst ist keine Ausrede“, dann bedeutet das, dass jeder von uns Ängste hat und immer haben wird. Aber dass man sie – wie zum Beispiel bei mir vor dem Sprung in die Selbstständigkeit – nicht als Ausrede benutzen sollte, um etwas gar nicht erst zu probieren. Meist machen wir diese Ausrede sogar ganz unbewusst. Wer hat nicht schon mal gesagt: „Ach, ich könnte ja… aber doch nicht jetzt!“ oder „Ich müsste eigentlich… aber da ist ja auch XYZ und deshalb lieber nicht.“

 

Ich könnte da jetzt noch ewig theoretisch drüber reden, aber ich gebe lieber mal ein praktisches Beispiel: Wenn ich mich 2017 nicht auf diese Reise getraut hätte, weil ich Angst vorm Fliegen, vorm Englischsprechen, vor fremden Menschen oder vor Ungewissheiten im Job nach der Reise hatte, dann hätte ich nicht all diese Erlebnisse gehabt. Die Erlebnisse, die mein Selbstbewusstsein so weit bestärkt haben, dass ich tatsächlich mein ganzes Job- und Lebensmodell umwerfen konnte und nun endlich so arbeite und lebe, dass es mich von Herzen glücklich macht. Wenn ich mich 2017 nicht auf diese Reise getraut hätte, hätte ich nicht meinen jetzigen Partner und Seelenverwandten kennengelernt und die Liebe meines Lebens verpasst. Klingt süffig, ist aber einfach so. Wenn ich mich 2017 nicht auf diese Reise getraut hätte, dann wäre ich so viel ärmer an Lebenserfahrung, Selbstsicherheit und Freude.

 

Deshalb: Immer mehr Hoffnung als Angst. Einmal die Angst an nur einer einzigen Stellen zu durchbrechen, kann echt das ganze Leben verändern. Das ist manchmal wie ein Dominoeffekt.

Welche große Reise steht dir als nächstes bevor? Und wo kann man dich aus deinem Buch lesen hören und sehen?

Im Moment sind langfristige Reisepläne wegen Corona ja immer so eine Sache. Dadurch habe ich aber gelernt, im Kopf noch flexibler zu werden und damit zu leben, dass man eben nicht mehr ein halbes Jahr im Voraus die günstige Reise ohne Stornierungsmöglichkeit buchen kann. Jetzt muss man halt kurzfristigere Pläne machen, etwas variabler bei den Zielen werden und vielleicht auch mal etwas mehr zahlen, damit man im Notfall noch 24 Stunden vorher stornieren kann. Aber auch das ist nur Mindset-Sache. Wir hoffen, dass wir im Frühjahr nach Island können, was eigentlich schon 2020 geplant war und dann wegen der Grenzschließungen in eine wilde Flucht nach Kanada gemündet ist. Aber das ist eine andere Geschichte. Außerdem planen wir, wieder einige Monate in den USA und einige in Deutschland/Europa zu verbringen. Unsere größte Hoffnung ist, dass es im Herbst für eine Weile nach Nepal geht.

Ich habe einige Lesungstermine in näherer Zukunft, zum Beispiel am  27. Januar in Gelsenkirchen oder am 15. Februar in München. Ob die stattfinden, weiß ich natürlich leider wegen Corona noch nicht. Da muss ich im Notfall dann auch schnell reagieren und umplanen. Wäre die Situation gerade nicht so ungewiss, hätte ich schon viele weitere Termine geplant, da es durchaus einige Cafés und Buchhandlungen gab, die Lust hatten, aber nun verständlicherweise erstmal mit Events abwarten wollen. Ich bin ja aber so ein kleiner Springteufel, der nie aufgibt und immer wieder aus der Schachtel kommt und ich hoffe, dass sich bald noch mehr Termine für das neue Jahr ergeben. Vielleicht auch erst im Sommer, aber Hartnäckigkeit zahlt sich aus und Angst wird auch in einem halben Jahr immer noch keine Ausrede sein. 

1 Kommentar

Kommentare sind geschlossen.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner